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Putzen nach KAI

Bei Kindern und Jugendlichen orientieren sich die Anweisungen zur Mundhygiene an den altersbedingten motorischen und intellektuellen Fähigkeiten. Die im Laufe der Zeit zu erlernenden Techniken werden unten dargestellt. Zur Perfektionierung der Mundhygienemaßnahmen ist deren Kontrolle durch Eltern und Zahnarzt unerlässlich. Um eine Systematik zu erreichen, sollte man nach der KAI-Methode vorgehen.

Putztechniken

für Kinder

Schrubb-Technik

Bei der horizontalen Schrubb-Technik werden die Borsten der Zahnbürste senkrecht auf die Zahnoberfläche gestellt und es werden horizontale Hin- und Herbewegungen durchgeführt.

Vorteil: einfache Putztechnik

Nachteil: Das Zahnfleisch wird verletzt, am Zahnhals entstehen häufig keilförmige Putzdefekte und Speisereste werden in die Zahnzwischenräume hineingebürstet.

Eignung: nur auf der Kaufläche

Fones-Technik

Ab 3 Jahren sollten Kinder nicht nur die Kauflächen, sondern auch die Außenflächen der Zähne reinigen können. Zur Vereinfachung werden hier Ober- und Unterkiefer zusammengefasst (Zähne geschlossen). Die Borsten stehen senkrecht zur Zahnoberfläche. Mit der Zahnbürste werden nun kreisende Bewegungen auf den Außenflächen der Zähne des Ober- und Unterkiefers gleichzeitig gemacht.

Vorteil: leicht zu erlernen

Nachteil: schlechte Reinigung der Zahnzwischenräume

Eignung: Außenflächen bei Kinder (und Jugendlichen)

Rot-Weiß und Roll-Technik

Mit 6 Jahren müssen nun auch die Innenflächen der Zähne selbstständig gesäubert werden. Eine Zusammenfassung von Ober- und Unterkiefer ist hier natürlich nicht mehr möglich (Zähne geöffnet). Ab diesem Alter müssen alle Zahnflächen systematisch mit einer täglich gleichbleibenden Reihenfolge gereinigt werden. Je nach Fähigkeit und Belieben ist die Rot-Weiß- oder die Roll-Technik anzuwenden. Beide werden auf der Seite “Putzen(adult)” erklärt.