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Folgende Theorien wurden in der Vergangenheit zur Erklärung der Kariesentstehung herangezogen:

1. Wurmtheorie

2. Dyskrasietheorie ( Hippokrates )

3. Entzündungstheorie ( Galen )

4. Chemische Theorie ( Paulus von Aegina )

5. Chemo-parasitäre Theorie ( Miller )

Bildnachweis: proDente e.V.©

Ursachen



1963 wurde von Keyes und Jordan ein Diagramm mit 3 sich überschneidenden Kreisen entworfen. Dieses sollte die Grundprinzipien der Kariesätiologie darstellen. 1971 fügte König dem Diagramm den Kreis der “Zeit” hinzu. 


Karies an Prädilektionsstellen

Karies ensteht häufig an besonders gefährdeten Stellen. Dies sind die Fissuren und Grübchen auf der Kaufläche, aber auch die Kontaktpunkte zwischen den Zähnen. Weitere nicht auf dem Bild dargestellte Bereiche sind der Zahnhals und die Zahnwurzel (bei zurückgegangenem Zahnfleisch).

Mundhygiene und Fissurenversiegelung

Dass Mundhygiene einen verhindernden Effekt auf die Kariesentstehung hat, dürfte niemanden überraschen. Speziell bei den Grübchen und Fissuren auf der Kaufläche ist es jedoch schwierig, alle Substrate und Bakterien zu beseitigen. Hier hilft die Versiegelung der kleinen Rillen mit einem sehr dünnfließendem Kunststoff. Das macht die Kaufläche glatter und verhindert die Enstehung von Löchern.
Im Zahnzwischenraum findet die Zahnbürste natürlich ihre Grenze. Gerade hier entsteht bei Erwachsenen ein verstecktes vom Kontaktpunkt ausgehendes Loch. An diesen Stellen ist die Verwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen sinnvoll. Unterstützend kann eine Mundspüllösung benutzt werden.
Im Zahnhalsbereich entstehen nicht nur Karies, sondern auch Erosionen. Die Zahnwurzeln sind nur bei Zahnfleischrückgang gefährdet. Ob diese beiden Prädilektionsstellen für Sie eine Rolle spielen, müssen Sie mit Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin klären!

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